Der kühne Schwimmer

Schwank in 3 Akten
1998

Übersicht

Inhalt

Otto Häberlein ist weder Schwimmer noch kühn, sondern ein vermögender, biederer Witwer und Vater einer erwachsenen Tochter. Weil er aber zum richtigen Zeitpunkt Geistesgegenwart und Geld hatte, konnte er das Leben einer jungen Schönen retten, die ihn aus Dankbarkeit dafür heiraten will.

Am Tag der geplanten Hochzeit reist sie mit ihrer attraktiven Mutter an, hat dabei ohne ihr Wissen auch noch ihren ehemaligen Verlobten im Schlepptau, der so schnell nicht aufgeben will. Außerdem treffen sich im Haus des Bräutigams zum munteren Stelldichein zwei Freunde Häberleins als Trauzeugen und der wahre Lebensretter der Braut, ein geldgieriger, derber Bursche aus Bayern.

Dr. Waldemar Möbius, ein Nachbar, will unbedingt an diesem Tag auch noch seine hübsche Dackeldame mit dem Rüden Otto Häberleins zusammenbringen und vergrößert so das Durcheinander gewaltig, das am Ende statt in eine geplante Hochzeit in gleich fünf Verbindungen münden wird – die der zwei Vierbeiner inbegriffen!

Autor

Der 1878 in Znin bei Bromberg geborene Franz Arnold begann seine Bühnenlaufbahn als Schauspieler im jugendlichen Alter von 19 Jahren in Eberswalde. Nach Stationen in der Provinz kam er 1907 nach Berlin, wo er am Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater als Komiker die Herzen seines Publikums eroberte. Schwank und Lustspiel bestimmten das Repertoire des Lustspielhauses an der Friedrichstraße. Dort lernte Arnold den Schauspieler, Regisseur und Schwankautor Ernst Bach kennen und es begann eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit. In gemeinsam verfassten, von Bach inszenierten Stücken, überzeugten beide auch mit ihren komödiantischen Leistungen. Nach dem ersten Weltkrieg ging Bach als Direktor des Volkstheaters nach München, Arnold widmete sich den weiterhin gemeinsam geschriebenen Stücken an verschiedenen Berliner Theatern. Seit 1920 folgte Stück auf Stück. Zur Produktion trafen sich die Partner entweder in Garmisch oder am Starnberger See. 1929 wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit durch Bachs Tod beendet. Nach 1933 emigrierte Arnold nach England, wo er 1960 starb.

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Der 1876 im böhmischen Eger geborene Ernst Bach kam 1903 nach Anfängerjahren am Wiener Raimund-Theater nach Berlin. Am Residenztheater, später am Lustspielhaus, spielte er Bonvivant- und Liebhaberrollen in französischen Komödien und sammelte erste Erfahrungen als Regisseur. Als 1909 Franz Arnold ans Lustspielhaus engagiert wird, beginnt eine fruchtbare Zusammenarbeit als Autorenteam. Der erste große Erfolg ist „Die spanische Fliege“ (1913). Beide brillieren in ihren eigenen Stücken weiterhin auch als Schauspieler. Nach dem 1. Weltkrieg geht Bach als Direktor ans
Münchner Volkstheater. Die gemeinsamen Stücke, die praktischerweise gleich in München und in Berlin aufgeführt werden, entstehen fortan in Klausuren am Starnberger See oder in Garmisch Partenkirchen. Bachs Tod am 1. November 1929 beendet die gemeinsame Erfolgsstory.

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Spieltermine

Premiere:

Sonntag, 10. Mai 1998
, 20:15 Uhr

Weitere Spieltermine:

Samstag, 16. Mai 1998
, 20:15 Uhr
Sonntag, 17. Mai 1998
, 20:15 Uhr
Donnerstag, 21. Mai 1998
, 20:15 Uhr
Samstag, 23. Mai 1998
, 20:15 Uhr

Ort:

Kultursaal Pettnau

Karten & Reservierung

Karten & Reservierung nicht verfügbar!

Darsteller

Otto Häberlein – Georg Engl

Käthe, seine Tochter – Tina Haselwanter

Gabriele Wohlgemut – Astrid Kluckner

Annemarie, ihre Tochter – Daniela Scheiring

Fritz Neubauer, Ingenieur – Thomas Krug

Dr. phil. Waldemar Möbius – Markus Grill

Xaver Kraxtentrager – Josef Haselwanter

Baumeister Eggebrecht – Heinrich Köll

Professor Wernicke – Georg Haselwanter

Krähhahn, Hausmeister – Hans Kleinhans

Therese, Wirtschafterin – Magda Krug

Emma, Stubenmädchen – Silvia Krug

Hummerl, Bademeister – Bruno Haselwanter

 

 

 

Souffleuse – Sonja Kleinhans

Inspektion – Karin Gugg

Bühne – Friedl Haider, Karl Haselwanter

Maske – Margit und Petra Baldauf, Brunhilde Zangerl

Technik – Bruno Haselwanter

 

Regie

Margit Humer-Seeber

Fotos

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